Zwei Patente für Prof. Dr. Riadh Othman Al-Qaissi
Author: admin
Date: 05/05/2013
  
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Prof. Dr. Riadh Othman Al-Qaissi von der Fakultät für Zahnmedizin der Universität Bagdad erhielt zwei Patente für seine Extrakte aus Agul.

Zwei Patente für Prof. Dr. Riadh Othman Al-Qaissi

  Prof. Dr. Riadh Othman Al-Qaissi von der Fakultät für Zahnmedizin der Universität Bagdad erhielt zwei Patente für seine Extrakte aus Agul.


Die erste Erfindung: Extrakt aus Agul zur Behandlung von Zahnfleischerkrankungen

  Der Zahnbelag, der wissenschaftlich auch als „Plaque“ bezeichnet wird, ist eine klebrige Schicht aus Bakterien, die sich durch die Einnahme von Lebensmitteln und Getränken ständig auf der Oberfläche der Zähne bildet. Plaque ist die Ursache für Karies und andere  Zahnfleischerkrankungen. Die bisher bestehenden Medikamente und hygienischen Mittel konnten die Plaque nicht völlig beseitigen. Daher ist die folgende Erfindung aus dem Strauch, der im Volksmund „Agul“ und wissenschaftlich „Alhagi Camelorum“ genannt wird, vom großen Nutzen, wie die folgenden Ausführungen zeigen.
Agul ist eine dornige Strauchpflanze, die vor allem in den Wüsten des Irak und der anderen arabischen Länder weit verbreitet ist. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass der Agul nicht giftig ist. Vielmehr wirkt er – wie die Untersuchungen von Prof. Dr. Al-Qaissi gezeigt haben – heilend bei Zahnfleischentzündungen, -blutungen und anderen chronischen oralen Krankheiten, die oft sehr schmerzhaft sind und oft dazu führen, dass der Kranke keine Nahrung einnehmen kann, weil ihm das Kauen große Schmerzen bereitet.
Der Extrakt, der aus Alhagi Camelorum gewonnen wurde, beinhaltet folgende Elemente:
1. Tanine bzw. Phenole, die als Desinfektionsmittel antibakteriell wirken und Zahnblutung verringern;
2. Alkaloide, die das Gewebe im Allgemeinen und den Zahnschmelz im Besonderen stärken;
3. Flavonoide, die Bakterien und Parasiten abtöten;
4. Ascorbinsäure, die vor allem Vitamin C beinhaltet und sowohl die Zellengewebe als auch die Blutkapillare stärkt.
Es wurden klinische Tests an 88 Probanden, 68 männliche und 20 weibliche Personen, im Alter zwischen 10 und 60 Jahren durchgeführt, indem von ihnen verlangt wurde, viermal am Tag mindestens eine Minute lang mit diesem Extrakt zu gurgeln und den Mund erst nach mindestens fünf Minuten zu spülen. Den Probanden wurde klargemacht, dass dieser Extrakt völlig unschädlich für die Gesundheit ist.
Das Resultat war: Leichte, akute Zahnfleischentzündungen wurden binnen drei Tagen und Schleimhautgeschwüre binnen einer Woche zu 100% geheilt.
Chronische Zahnfleischentzündungen wurden binnen einer Woche zu 60% und binnen zwei Wochen zu 80% geheilt.
Zudem wurde im Zuge dieser Tests eine Stärkung des Zahnfleisches bei gesunden Menschen registriert, d. h. mit anderen Worten, dass das Gurgeln mit dem Extrakt des Alhagi Camelorum nicht nur Krankheiten heilt, sondern auch das Zahnfleisch natürlich stärkt und ihm Immunität verleiht.


Die zweite Erfindung: Extrakt aus Agul als stärkendes Haarshampoo und -spülmittel

  Kopfhautkrankheiten sind weitverbreitet und lästig, da sie auch noch Haarausfall bewirken. Die herkömmlichen Pflegemittel bringen keine „wurzelgreifende“ Lösung in wissenschaftlicher Weise für diese Krankheiten, die lästige Schuppenbildung, das Kopfhautjucken und schon gar nicht für den Haarausfall. Oft steckt hinter den Werbungen für die zahlreichen Shampoos und Hair Conditioner nicht das, was versprochen wird.
Dank einjährigen Labortests in der staatlichen Firma für pflanzliche Reinigungsmittel und Öle mit dem Extrakt aus Alhagi Camelorum konnte ein neues Shampoo und Hair Conditioner entwickelt werden, das aus 3% dieses Extraktes besteht. Es wurde an 40 Probanden, 25 weiblichen und 15 männlichen getestet, von denen 20 kein Kopfhautleiden haben und die 20 anderen an Haarschuppen und -ausfall leiden. Die Probanden mussten für eine Woche täglich ihre Haare zuerst mit Olivenölseife waschen, danach gut spülen und schließlich das Shampoo in die Kopfhaare einreiben, das den Extrakt beinhaltet und fünf bis zehn Minuten einziehen lassen und schließlich gut spülen. 
Das Resultat war: Die Haarwurzeln verstärkten sich nach dieser Behandlung um 90% bei gesunder Kopfhaut und die Haare glänzten natürlich. Bei 80% der Probanden, die an Kopfhautkrankheiten leiden, war eine völlige Genesung zu registrieren. Die Übrigen 20% hatten die verlangte Behandlung nicht regelmäßig durchgeführt.